2014-03-09

Visiting Primary Schools

Heute sind wir in verschiedene Orte 
rund um Bright gefahren um unsere 
Heimat den Grundschülern zu zeigen. 
Zu unserer Heimat gehören natürlich 
auch Dirndl fürs Madl und Lederhosen
fürn Buam. Sieben Leute unserer
Australiengruppe waren traditionell angezogen.
 
Wir stellten unsere Präsentationen vor, die wir schon vor unserer  Australienreise fertig gestellt hatten. Meine Gruppe und ich sind nach
Porepunkah gefahren das ist etwa 15 Minuten von Bright entfernt. Die anderen fuhren nach Wandiligong, Harrietville und eine Gruppe blieb in Bright um ihnen unser Land näher zu bringen.




Wir wurden sehr herzlich gegen Mittag in dem kleinen aber sehr modernen Schulgebäude von der Schulleiterin und den Lehrern begrüßt. Wir waren sehr aufgeregt, vor dem kleinen aber zahlreichen Publikums. Aber es lief super! Am Ende des Vortrags waren wir erleichtert, dass wir es doch so gut  gemeistert haben. so gut gemeistert haben.




Aber dann wurden wir von den Kleinen
nur so mit Fragen überschüttet. Sie
konnten sich garnicht vorstellen, dass
wir solange gereist sind und wie das
Leben so in Deutschland ist und was
es da so gibt. "Do you have dwarfs?"
 "Do you have bears?" "Do you have wolves?"
"Do you ride motor bikes?"  Eines der
Mädchen fragte uns sogar ob wir One Direction
 mögen (eine Teeniepopgroup).

Zum lunch break (Mittagspause) sind
wir wieder völlig geschafft von unserer einstündige  Präsentation zurück gekommen. Doch dann ging es weiter mit unserer Projektarbeit, über unsere Reise in Australien. Gestern habe ich schon mit meinerf ünfköpfigen Gruppe (inklusive Australier), ein Video vorbereitet, das wir heute geschnitten haben.
Wir haben tolle Ideen für unsere Projektarbeit gesammelt und freuen uns schon, sie zu halten. Das Leben in Australien ist sehr aufregend und es ist eine unvergessliche Zeit die ich hier erlebe.


Liebe und sonnige Grüße Magda

2014-03-06

Huggins Lookout und Bowls


Heute wanderten wir auf den Huggins, einem Berg direkt hinter der Schule in Bright. Wir gingen die meiste Zeit durch den bush (Wald),der hier ganz anders als unser Wald aussieht. Wir sahen z.B. einen Baum, der seine Rinde verliert und wie eine Banane aussieht. Da es in der Nacht vorher etwas geregnet hatte, waren auf dem Weg noch sehr viele Würmer. Sie sahen aus wie bei uns die Tausendfüßler und heißen auch so: millipedes. Nach gut einer Stunde erreichten wir einen Aussichtspunkt namens „HUGGINS LOOKOUT“.

Von hier aus hatten wir eine sehr
schöne Aussicht auf Bright.
 Wir konnten von oben die Schule,
die Hauptstraße und den Park und
Vieles mehr erkennen. Auf einem
 kleinen Trampelpfad ging es dann
wieder hinunter zurück zur Schule.





Die letzten zwei Stunden arbeiteten wir an unseren Präsentation weiter, denn morgen fahren wie in die umliegenden primary schools (Grundschulen), um den Kindern von uns und unserer Heimat zu erzählen.

In Bright findet zur Zeit eine 
Lawn Bowls Meisterschaft statt. 
Weiter unten im Blog findet Ihr 
eine Beschreibung dieses Spiels. 
Verschiedene Teams, unter anderem 
auch mit Lehrern (auf dem Foto
Frank Kusch) der Schule,spielen 
7 Wochen lang jeden Mittwoch 
gegen andere Mannschaften aus der 
Gemeinde. Meine Gastschwester Gaby 
ist die Teamchefin der Kupferle-Mannschaft. 

Also fuhren wir alle dorthin und feuerten die Mannschaften an. In der Pause durften wir selbst nochmal die Kugeln rollen. Mit etwas Übung werde ich immer besser. Es war wieder ein sehr schöner Tag.

Stefanie Beck

Aussicht auf Bright

2014-03-04

GOLD PANNING and DOT PAINTING

Heute, am 4. März, hatten wir ein sehr spannendes Programm. Wir trafen uns, wie jeden Morgen, am P-12 College. Alle deutschen und australischen Schüler, die an dem Austausch teilnehmen, gingen gemeinsam etwa 1 Kilometer von der Schule weit entfernt, zum "MORSES CREEK" zum GOLD WASCHEN.
Jeder von uns bekam eine Schale mit Rillen
in die Schlamm und Kies aus dem Fluss
 geschaufelt wurden.









Jetzt musste man das überflüssige Material
 auswaschen und mit etwas Glück setzte 
sich feiner Goldstaub, der schwerer als 









Kies und Schlamm ist, am Boden ab. 
Nach 2 Stunden hatte jeder in seinem 
Gläschen einig kleine Goldkörnchen.









Nachmittags machten wir Dot Painting, eine alte australische Malart, bei der "gepunktelt" wird. Nach einigen Vorübungen konnten wir an einem Bumerang und einem Holztier unserer Kreativtät freien Lauf lassen. Die Kunstlehrerin Mrs. Janmaree erklärte uns, wie man die Punkte am besten malt. Jeder hat auf seinem Bumerang eine kleine Geschichte erzählt.







Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht!!!!!








Best Greetings from the sunny Australia - Michaela Barber

Canyon Walk und Chinese Bridge

Am Wochenende bin ich mit meiner Gastfamilie
den Canyon Walk gegangen. Das ist ein schöner
Spazierweg neben dem Ovens River. 
Frueher haben dort chinesische Einwanderer
nach Gold gesucht. Auf dem Weg sieht man, 
neben einigen Schlangen, immer wieder 
gespaltene Felsen, die früher von den Chinesen 
per Hand gespalten wurden. 















Nach einem leckerem Eis sind wir dann 
weitergefahren zur Chinese Bridge. 
Diese Brücke ist ein Denkmal für die Chinesen, 
die hier in der Gegend nach Gold suchten 
(siehe auch den Blog über den Buckland Riot). 













Lamingtons und Beef Meat Pies

So nun bin auch ich dran, den heutigen Blog zu schreiben.
Wir hatten heute wie jeden Tag unsere Homegroup, eine kurze Besprechnung mit Frau Kraplin und Herrn Kramer, danach 2 Stunden Unterricht und anschließend in term 3 + 4 "Lamingtons backen". Das ist eine australische Spezialitaet. Biskuitwürfel, innen mit Marmelade bestrichen, werden in Schokoladensosse gerollt und dann mit Kokosstreusel (ge)iced. Aus dem Kühlschrank schmecken sie sehr lecker.

Dann ging es ans Hauptgericht: Beef Meat Pies. Zwiebeln schneiden, mit Hackfleisch anbraten, Erbsen dazugeben,
etwas Sosse drübergiessen,
mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken,
in eine ovale Form (oben und unten eine Teigplatte) geben und für 15 min ab in den Backofen.







Wir hatten ein wunderbares 
Mittagessen samt Nachspeise!










Kurz besprachen wir noch die Fragen, die wir am Freitag dem Bürgermeister stellen wollten.  Wir waren so einfallsreich, dass uns sogar Herr Kramer gelobt hat!

Abends hatten wir eine Vorführung vom SES
 (sowas wie in Deutschland das THW).
Sie schneiden nach Unfällen Autos auf,
retten Gleitschirmflieger aus Bäumen
und leisten am Unfallort erste Hilfe.          







 
 Beitreten darf man mit 16, zum Einsatz 
mitfahren allerdings erst mit 18. Sie 
müssen innerhalb von 8 Minuten von 
zu Hause im SES-Zentrum sein,
 sich dort umziehen und mit dem
 Einsatzwagen zum Einsatzort fahren.





Am Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie ein zweites Mal in Melbourne. Wir waren auf dem Eureka Tower, er ist 297,3 m hoch hat 91 Etagen und 13 Aufzüge. Dort fuhren wir am Skydeck mit einem Lift, der nur aus Glas war, nach draussen über die Stadt, es war ziemlich cool. Am Sonntag gabs noch ein wenig Sightseeing, aber dann ging es leider auch schon wieder nach Hause nach Bright.

2014-03-01

Aboriginies

Vortrag von  Justin Crawley über Aboriginies

Heute am 28.02.2014 hatten wir in der 5. und 6. Stunde einen Vortrag von Justin Crawley über die Aboriginies. Er erzählte uns etwas über ihre Kultur und ihr Leben. Da Justin Crawley eine Organisation namens THE THATHANGATHAY FOUNDDATION gegründet hat  und die Aboriginies oft besucht hat, weiss er sehr viel über die sie.

WAS IST MIT DEN ABORIGINIES PASSIERT?

Es gibt manche Stämme von Aboriginies nicht mehr, da sie von den europäischen Siedlern oder  Krankheiten ausgerottet wurden.

GLAUBEN:

Die Aboriginies haben ein sehr starken Glauben. Am Anfang gab es eine Traumzeit, in der nur Menschen lebten. Sie starben als Menschen und wurden zu einem Stein, einem Tier oder einer Planze.  Sie glauben dass es kleine Wesen gibt (Art kleine Menschen) die das Leben dort beinflussen können. Wenn ein anderer Mensch, nicht aus ihrer Kultur oder aus ihrem Dorf, in ihr Reich eintritt, könnten sie ihm schlimme Streiche spielen, z.B dass Justin findet keine Wasserquelle oder er hat beim Jagen nur Pech hat. Deswegen haben sie ihn mit ihrem eigenen Schweiss eingerieben, damit die kleinen Wesen keinen Verdacht schöpfen.

Sie glauben auch daran, dass, wenn eine Frau ein  Didgeridoo berührt, eine schlechte Magie über sie kommt und sie dann sehr viele Kinder, vielleicht 20, bekommt.

KULTUR:

  • Familie

 Innerhalb der Familie wird der Kontakt zwischen jungen Männern und seinen Schwestern oder  Cousinen vermieden, um Inzest zu vermeiden. Sie sprechen nicht miteinander und sehen sich nicht an

  • Sprache

Die Aboriginies sprechen Dhudhura oder Murrinh-Patha. Sie sprechen kaum Englisch und können es nur sehr schwer erlernen, da ihre Sprache eine gesprochene, keine geschriebene ist. Dies macht das Erlernen einer anderen Sprache sehr schwer.

  • durchschnittliche Lebenserwartung

                          Männer 45 Jahre                                Frauen 47 Jahre                    

ABORIGNIEs IN BRIGHT:

Im Moment sind 6 Jungen und 2 Mädchen hier in Bright um Kochen, Zahlen mit Geld, Einkaufen, Englisch sprechen und einen Beruf zu lernen. Sie sind etwa ein Jahr lang hier, dann gehen sie zurück in ihre Heimat, um den anderen Leuten dort das beizubringen, was sie hier gelernt haben.

WAS JUSTIN CRAWLEY UNS GEZEIGT HAT:


Aboriginie plays Didgeridoo

Speer

Bumerang:

Genau eine Woche um und schon so viel erlebt!

So! Jetzt bin ich dran mit Berichten. Es freut mich so sehr, dass ich endlich mal Zeit finde, euch zu erzählen, was Ihr alles verpasst. Heute Morgen hab ich ein wenig verschlafen. Lyn, meine Gastmutter weckte mich um 7:00 Uhr auf, doch ich schlief wieder ein und wachte erst um 8:00 Uhr wieder auf. Das war sehr schlecht, weil um 8:30 Uhr mein Bus zur Schule ging und ich rund eine Stunde im Bad benötige! Tja, dann musste ich mich etwas beeilen.
Heute war ein ziemlich normaler Tag. Eigentlich. Die erste Stunde hatte ich Kunst und habe einen Teller und einen Bilderrahmen weiss bemalt. Ich wollte beides noch mit vielen Farben verzieren, aber die Zeit ging zu schnell vorbei. Nach der Pause hatten wir Sport, leider konnte ich nicht teilnehmen, da mir etwas übel war. Somit sah ich den anderen Mädls zwei Schulstunden lang beim Frisbeewerfen zu. 
In der grossen, 50-minütigen Pause traf ich mich mit unseren Freundinnen im Pausenhof. Danach gingen wir in ein Klassenzimmer wo wir vier junge Aborigines trafen. Einer der Lehrer erzählte uns viel über sie und ihre Geschichte z.B. dass sie einfach das anziehen was ihnen gefällt und es ihnen dabei egal ist wem dieses Kleidungsstueck gehört. Am Ende dieses Vortrags machten wir noch ein Bild mit den Aborigines und danach ging ich mit Michaela (Barber), Sophia (Koenig) und Magda (Huber) Briefmarken kaufen. Nachdem wir uns den Magen mit dem besten Eis der Welt vollgeschlagen hatten, gingen wir an den Fluss wo wir uns fast täglich nach der Schule treffen. Wir spritzten uns, wie eigentlich täglich, mit unseren Wasserflaschen von oben bis unten nass und dann sprangen Sophia und ich mit unseren Klamotten ueber das Sprungbrett in den Fluss.
Eigentlich war es nur ein ganz normaler Tag, doch jeder Tag ist immer wieder aufs Neue
äußerst interessant und sehr lustig.



Servus von Selina aus Australien